Anwendungen im Aufbau
Diese Programme sind gebaut und funktionsfähig, laufen aber noch nicht im Tagesgeschäft eines Betriebs. Ich zeige sie trotzdem: sie sagen mehr darüber, wie ich an einen Prozess herangehe, als eine Leistungsliste — und wer einen davon braucht, bekommt ihn schneller und günstiger als eine Neuentwicklung.
Ehrlich getrennt: was hier steht, ist noch nicht im Dauerbetrieb erprobt. Für einen ersten Anwender heißt das Mitgestalten am Funktionsumfang — und entsprechende Konditionen.
Einkaufskalkulation & Warenbewertung
Wer gebrauchte Ware in Posten einkauft, aufarbeitet und weiterverkauft, kauft immer einen Mix: ein Teil ist sofort verkaufsfähig, ein Teil wird reparabel, ein Teil ist Ausschuss. Die Anwendung bewertet einen solchen Posten, bevor zugesagt wird.
Einkaufsentscheidungen fallen schnell, oft am Telefon. Der tatsächliche Wert eines Angebots hängt aber am Qualitätsmix, am Reparaturaufwand je Stück und daran, wie verlässlich der Lieferant seine Angaben in der Vergangenheit eingehalten hat.
Eine Kalkulationsanwendung bewertet Angebote anhand des angegebenen Qualitätsmixes, hinterlegter Reparaturannahmen — inklusive der Aufwertung schlechterer Stufen in verkaufsfähige — und der Erfahrungswerte je Lieferant. Stichproben aus früheren Lieferungen werden gegen die Zusagen gestellt, sodass die Abweichung in Euro sichtbar wird.
Der Prototyp endet nicht bei der Kalkulation: Wareneingang, Reparatursitzungen, Bestand je Qualitätsstufe, Inventur mit Soll-Ist-Vergleich und ein Wochenplan für Abholungen und Auslieferungen hängen an denselben Daten.
Qualitätsstufen, Reparaturschritte und Preise sind Stammdaten, keine fest verdrahtete Logik. Dieselbe Anwendung rechnet mit Paletten genauso wie mit Geräten, Maschinen oder Möbeln — es ändern sich die Stufen und die Sätze, nicht das Programm.




Automatisches Belegarchiv mit lokaler KI
Ein Dienst auf dem eigenen Server nimmt Rechnungen und Post entgegen, erkennt worum es geht, legt alles durchsuchbar ab und stellt am Ende die Ordner zusammen, die der Steuerberater bekommt. Ohne fremden Dienstleister und ohne dass Belege das Haus verlassen.
Belege kommen auf drei Wegen: als E-Mail-Anhang, als Papierpost und als Kassenzettel. Sortiert wird von Hand — und meistens erst, wenn der Steuerberater fragt. Wer mehrere Mandanten führt, etwa Firma, Privates und Ehepartner, sortiert alles mehrfach.
Ein Worker durchsucht das Postfach fortlaufend und erkennt Rechnungen. Ist eine E-Rechnung dabei, werden die Daten direkt aus dem XML gelesen — exakt, ohne Raten. Bei allem anderen analysiert ein lokal laufendes KI-Modell den Beleg und zieht Absender, Datum, Betrag und Belegart heraus. Das Ergebnis wandert als durchsuchbares PDF nach Paperless, die Originalanhänge zusätzlich in die Cloud — einsortiert nach Mandant und nach Art der Nachricht.
Gescannte Briefe und Kassenbelege gehen durch dieselbe Verarbeitung wie die E-Mails. Ob ein Beleg eingescannt oder als Anhang eintraf, macht in der Ablage keinen Unterschied mehr.
Aus dem Archiv wird auf Knopfdruck die Zusammenstellung für den Steuerberater erzeugt: je Mandant und Zeitraum, sortiert nach Belegart, mit Verzeichnis. Was fehlt oder nicht zugeordnet werden konnte, steht als Liste dabei.
Passt einer dieser Prototypen auf Ihren Ablauf?
Dann ist der schnellste Weg ein Gespräch: Sie beschreiben Ihren Prozess, ich sage Ihnen, was schon da ist und was noch fehlt.